Der Hans-Vogt-Filmpreis 2014 geht an den Regisseur Wim WENDERS.

Hans-Vogt-Preis geht an Wim Wenders

Der Hans-Vogt-Filmpreis 2014 geht an den Regisseur Wim Wenders. Der Filmpreis wird von der Stadt Rehau vergeben an einen Filmemacher, der sich innovativ und kreativ um den Ausdruck und die Qualität des Filmtons in seinem Werk bemüht und ist mit 5.000,- Euro dotiert. Ohne Zweifel ist Wim Wenders einer der Regisseure, der für diesen Preis prädestiniert ist.

Mit der gleichen Sorgfalt, die er auf die Komposition seiner Bilder verwendet, widmet er sich der Gestaltung des Tons in seinen Filmen und dem Soundtrack.

So zum Beispiel die Musik zu seinem großen Filmepos „Bis ans Ende der Welt“, für das er namhafte Bands und Sänger gewinnen konnte, die ihm für den Film neue Songs komponierten, darunter U2, Peter Gabriel, Nick Cave, Robbie Robertson, Daniel Lanois, Lou Reed und viele andere. Nicht zuletzt hat er auch neben seinen vielen Spiel- und Dokumentarfilmen, immer wieder Musikfilme gedreht wie u.a. „Buena Vista Social Club“ (1999), „Viel passiert – Der BAP-Film“ (2002) oder „The Soul of a Man“ (2003).

Zu seinen letzten Filmen zählen „Pina – Ein Tanzfilm in 3D“, „Kathedralen der Kultur“, ein von Wim Wenders initiiertes 3D-Projekt von sechs preisgekrönten Regisseuren über herausragende Bauwerke (Episode Berliner Philharmonie), und der Dokumentarfilm „Das Salz der Erde“ über den brasilianischen Fotografen Sebastião Salgado, den er zusammen mit dessen Sohn Juliano Ribeiro Salgado realisierte und der am 30.10.2014 in den Kinos startet.

Mit Hof verbindet Wim Wenders eine besondere Beziehung, nicht nur weil er seit den 2. Hofer Filmtagen viele seiner Filme in der oberfränkischen Stadt präsentiert und seinen Film  „Im Lauf der Zeit“ (1976) u.a. in Hof drehte, sondern auch, weil er das Motto HOME OF FILMS für die Hofer Filmtage prägte.

Die Internationalen Hofer Filmtage gratulieren dem Preisträger sehr herzlich.