WHATEVER HAPPENED TO GELITIN

WHATEVER HAPPENED TO GELITIN

WHATEVER HAPPENED TO GELITIN

Regie: Angela Christlieb
Dokumentarfilm | A | 2016
Farbe | 82 min
Dolby 5.1 | dt./engl./ital./frz. OF m. engl. UT

Vorstellungen:
415 | MI | 20:15 Uhr | Classic
222 | DO | 11:45 Uhr | Casino
236 | FR | 21:30 Uhr | Casino

Der Künstler Liam Gillick hat sie nicht gesehen. Auch Regisseur John Waters weiß nicht, wo sie geblieben sind. Der Filmemacher Tony Conrad hat zwar so seine Theorien, verrät diese aber nicht. Verschwunden sind nämlich die vier Mitglieder der österreichischen Künstlergruppe Gelitin (Wolfgang Gantner, Ali Janka, Florian Reither, Tobias Urban). Salvatore Viviano, Künstler, Galerist und zeitweilig Mitwirkender bei Gelitin-Performances, begibt sich auf die Suche nach der lustigsten Boy Group der Welt, befragt Künstler, Galeristen, Museumsleute nach ihrem Verbleib, stets ein imposantes Mikrofon in der Hand. Die (fiktive) Recherche bildet das narrative Gerüst in diesem Film, der das anarchische Treiben Gelitins im Parforceritt durchquert.

Das Quartett wurde bekannt mit ebenso grenzgängerischen wie bildstarken Performances, Skulpturen, Installationen und Fotoarbeiten. Da wälzt man sich lustvoll im Matsch, lädt das Publikum zur Kunstzerstörung ein, inszeniert Modefotografie, bei der Stofftiere an Hoden befestigt werden, lässt nackt, mit Quasten auf den Pobacken, die Hüften kreisen oder diskutiert darüber, welche Ausscheidung des „Kackabets“ – Buchstaben aus Kot – nun von welchem der vier stammt.