HoF Filmtage Rendezvous – Tini Tüllmann zeigt FREDDY/EDDY

HoF Filmtage Rendezvous – wir machen’s noch einmal

Dort, wo alles begann, ging’s jetzt wieder los: Weltpremiere von FREDDY/EDDY bei den 50. Internationalen Hofer Filmtagen 2016 und ausgezeichnet mit dem ersten Heinz-Badewitz-Preis, zeigte die Regisseurin Tini Tüllmann im Rahmen des HoF Filmtage Rendezvous ihren Psychothriller im Hofer Scala-Kino. Am 01. Februar 2018 startete der Film, den Tini in Eigenregie in die Kinos bringt, offiziell.

Die Internationalen Hofer Filmtage präsentieren ca. 130 Filme in 6 Tagen. Das ist Kino intensiv! Aber Kino findet in Hof nicht nur während der Filmtage statt, sondern im ganzen Jahr und das mit vielen tollen Filmen abseits vom Mainstream. Unter dem Motto HoF Filmtage Rendezvous – wir machen’s noch einmal zeigen wir während des Jahres ausgewählte Filme des vergangenen Festivals. Damit möchten wir das Festival nachwirken lassen und die Vorfreude auf die Filmtage 2018 steigern.

„Kino ist immer wieder ein tolles Ereignis. Kino ist Hof, Hof ist Kino und zu Recht unser Home of Films!“ Thorsten Schaumann

Verpasstes nachholen oder Filme neu entdecken – wir wünschen viel Spaß dabei! Bald geht’s weiter – mehr dazu voraussichtlich im Februar …

Galeriehaus-Crowdfunding erfolgreich

Erwerb und Fortbestand des traditionsreichen „galeriehauses“ sind gesichert. Der Cine Center Hof e.V. als Veranstalter der Internationalen Hofer Filmtage sagt allen Unterstützern der Crowdfunding-Aktion der VR Bank Bayreuth-Hof eG ein herzliches Dankeschön. 277 Förderer des galeriehauses spendeten unter dem Motto „Viele schaffen mehr“ innerhalb von drei Monaten 54.690 Euro.

„Danke an alle Spender! Uns ist viel daran gelegen, das galeriehaus weiterhin als kulturelle Instanz und im Geiste der Filmtage-Tradition zu erhalten. Deshalb möchten wir das günstig zum Verkauf stehende Gebäude erwerben und partiell renovieren.“ Andreas Walter, stellvertretender Vorsitzender des Cine-Centers

Seit nunmehr fast 50 Jahren besteht das galeriehaus im Herzen Hofs in seiner heutigen Form. Von seiner Eröffnung an etablierte es sich als Ort, an dem Künste und Geselligkeit aufeinandertreffen. Auch Heinz Badewitz gehörte zu den Stammgästen des galeriehaus und war ein enger Freund des 2017 verstorbenen Wirts Werner Weinelt. Der Cine Center Hof e.V. möchte als Organisationsverein der Hofer Filmtage seine Keimzelle in Weinelts Tradition fortführen.

Erfolgreiche Bilanz der 51. Internationalen Hofer Filmtage

Am Sonntag Abend fällt die letzte Klappe der 51. Internationalen Hofer Filmtage 2017. Thorsten Schaumann, neuer künstlerischer Leiter, zieht nach sechs Festivaltagen eine erfolgreiche Bilanz, die an die vergangenen Jahre anschließen kann.

„Das waren sechs verrückte Tage. Die Kinos waren voll und das Publikum ist begeistert mitgegangen. Nicht nur nach den Vorführungen hatten wir viele tolle Gespräche. Dabei hat es mich sehr gefreut, dass so viele Gäste gekommen sind und mir vertraut haben. Auch HoF PLUS ist gut angekommen, der Zuspruch ist von Veranstaltung zu Veranstaltung gestiegen. Hervorheben möchte ich auch die mitternächtlichen sehr gut besuchten Kurzfilmvorführungen ‚kurzGeschichten’. Es freut mich sehr, dass das neue Konzept so gut angenommen wurde.“ Thorsten Schaumann

Mit knapp 30.000 belegten Sitzplätzen in den Kinos und ca. 12.000 verkauften Karten bewegen sich auch die 51. Internationalen Hofer Filmtage in einer Spitzenposition. Volle Kinos, gut besuchtes Rahmenprogramm HoF PLUS, viele Gäste – Filmemacher, Produzenten, Verleiher, Redakteure und Presse, nicht zu vergessen, Filmpreise, Partys, Bratwurst und Fußball.

Andreas Arnstedt – Jäger des verlorenen Zuschauers

Regisseur Andreas Arnstedt (VOLLMOND) bringt einen besonderen Zuschauer ins Kino. Wer die Hofer Filmtage kennt, kennt auch ihn – aber er selbst war seit Jahren nicht im Kino. Bis heute …

Preisträger-Vorstellungen am Sonntag

Die Gewinner der Filmpreise – GRANIT – HOFER DOKUMENTARFILMPREIS, FÖRDERPREIS NEUES DEUTSCHES KINO und HEINZ-BADEWITZ-PREIS – laufen am Sonntag im City als Preisträger-Vorstellungen:

11:30 | City | 351
Preisträger
GRANIT – HOFER DOKUMENTARFILMPREIS:
Die Legende vom hässlichen König / The Legend of the Ugly King
Hüseyin Tabak, 122min

14:00 | City | 352
Preisträger
FÖRDERPREIS NEUES DEUTSCHES KINO:
Drei Zinnen / THREE PEAKS
Jan Zabeil, 93min

16:30 | City | 353
Preisträger
HEINZ-BADEWITZ-PREIS:
Lux, Krieger des Lichts
Daniel Wild, 104min

Axel Ranisch über seinen Film WALDLUST

Statement des Regisseurs

Alexandra Dean über ihren Film BOMBSHELL: THE HEDY LAMARR STORY

Statement der Regisseurin

Alfred Holighaus über die JÄGER DES VERLORENEN ZUSCHAUERS

Statement des SPIO-Präsidenten

Club-Gespräch über WALDLUST

Club-Gespräch mit Regisseur Axel Ranisch und seinen Kommissarinnen Lisa Bitter & Annalena Schmidt

Sonntag | 11:15 | Club

Moderation: Moritz Holfelder

Sondervorstellung: ICH, JUDAS

Judas. Seine Name ist Verrat: Seine Geschichte ist eine Schulde ohne Vergebung. Er ist der einzige Feind, für den es keine Liebe gibt, der Meistgehasste, Meistverfolgte und Verteufelte: Judas, der Jünger Jesu, der Gottes Sohn mit seinem Kuss verrät und ans Kreuz liefert.

Ben Becker übernimmt seine Rolle. Er begibt sich in den Bannstrahl eines zweitausend Jahre alten Fluchs und verteidigt Judas mit einem Text von Walter Jens, nach dem nichts mehr ist wie es scheint.

In 2016 kam Ben Becker die Idee, „ICH, JUDAS“ aufzeichnen zu lassen, um „seinen“ Judas einem breiteren Publikum näher bringen zu können. Gleich zwei renommierte Film-Produktionsfirmen, Apollo-Film und Rekord Film, konnte Ben Becker für sein Projekt gewinnen und mit dem jungen, deutsch-türkischen Regisseur Serdar Dogan den idealen Mitstreiter für die Umsetzung seiner Film-Idee finden.

Die Sondervorstellung von ICH, JUDAS:
151 | SO | 11:00 Uhr | Central

Aufzeichnung aus dem Berliner Dom vom 18.03.2017
Regie & Inszenierung: Ben Becker
Filmregie: Serdar Dogan
Farbe | 87 min | D | 2017
Stereo | dt. OF

Sondervorstellung: MONTRAK

In Deutschland verschwinden immer mehr Menschen. Hinter den mysteriösen Vermisstenfällen stecken aber keine vermuteten Wolfsangriffe, sondern Vampire, die ihren Ursprung im Mittelalter haben. MONTRAK, ein einstiger Burggraf, wird durch einen von Luzifer verwandelten Ring zum Vampir-Dasein verdammt. Als er von den Menschen gejagt wird, bleibt ihm keine andere Wahl als sich töten zu lassen, damit der Mythos Vampir in Vergessenheit gerät.

Doch MONTRAKs Untertanen erschaffen im Geheimen einen neuen Vampirmeister, der in der Zukunft das Land mit seiner Armee endgültig ins Chaos stürzen soll. Nur eine kleine Gruppe von Menschen stellt sich ihnen in den Weg …

Die Sondervorstellung von MONTRAK:
152 | SO | 13:00 Uhr | Central

Regie: Stefan Schwenk
Spielfilm | D | 2017
Farbe | 122 min
Dolby 5.1 | dt. OF